Geschichte des OGV Dußlingen e.V.

 

Die Gründungsversammlung des OGV Dußlingen fand am Ostermontag den 21.April 1924 statt. An der Versammlung im Gasthaus Adler nahmen zahlreiche Bürger teil und der Verein zählte am Gründungstag 18 Mitglieder. Es fanden in der Folge sogleich ein Rundgang durchs Obstfeld und am 27.12.1924 ein Vortrag zum Thema Düngung der Obstbäume, vorgetragen durch Oberreallehrer Vollmer, statt.

Im Jahr 1925 wurde beschlossen eine Obstbaumspritze der Firma Holder in Metzingen zu beschaffen, dafür hatte jedes Mitglied ein Beitrag von 1Mark zu entrichten. Im Oktober des Jahres 1925 gab es erstmals eine Ausstellung von Dußlinger Obst im Bürgersaal der Steinlachburg. Der schöne Schmuck des Saals mit Blumen und Grün erntete großes Lob.

In der Generalversammlung am 24.01.1926 wurde beschlossen die Vorstandschaft alle zwei Jahre neu zu wählen und 1928 erarbeitete der Vorstand eine Satzung für den Verein.

In den Jahren nach 1930 entwickelt sich der Verein und hat steigende Mitgliederzahlen.  Im Kriegsjahr 1942 wird erstmals auch der Gemüseanbau betrachtet und 1943 kann in Dußlingen das meiste Obst im Kreis Tübingen geerntet werden.

Von 1945 bis 1950 ruht die Vereinstätigkeit.

1951 werden auf betreiben von Kreisobstbau-Inspektor Kost die Vereinstätigkeiten im Obst- und Gartenbau wieder aktiviert. Am 10. Dezember wurde im Ausschuß über die Reparatur vorhandener Geräte und eine zeitgemäße Satzung für den Verein diskutiert. Die neue Satzung trat dann nach Abstimmung in der Mitgliederversammlung am 13.01.1952, mit wenigen Ausnahmen, in Kraft.  In den Folgejahren waren der Ersatz überalteter Obstbäume durch Neupflanzungen und Schnittlehrgänge  der Kern des Vereinslebens.

Mit dem Wirtschaftswunder änderte sich auch das Veranstaltungsangebot. Nun gab es Ausflüge nicht mehr zu Fuß sondern mit dem Bus. Es wurden Obst-, Gemüse- und Weinbauanlagen im Süden der Republik besichtigt und Erfahrungen ausgetauscht.

In der jüngeren Geschichte hat sich der Verein verstärkt um das Grün im Ort verdient gemacht. Zusammen mit der Gemeindeverwaltung wurde der Blumenschmuckwettbewerb ins Leben gerufen, an den Schulen fanden Pflanzungen für Obstbäume und Sträucher statt und auch die Bepflanzung des Staffelwegs wurde vom OGV tatkräftig unterstützt.

Anfang der 90'er Jahre reifte die Idee eines eigenen Lehrgartens und der Bau eines Vereinsheimes. Die Umsetzung konnte auf einem pachtweise von der Gemeinde überlassenen Grundstück auf der Maltschach dann 1998 - 1999 erfolgen.  Im  Jahr 1999, dem 75. Jahr der Vereinsgeschichte, zählte der Verein 220 Mitglieder und konnte die Einweihung des Vereinsheimes feiern..

Wird fortgesetzt.